PEP

PEP ist die Abkürzung für Post-Expositions-Prophylaxe. Das bedeutet, dass nach (post) einem Infektionsrisiko (Exposition) eine Vorbeugemaßnahme (Prophylaxe) ergriffen werden kann, die die mögliche Infektion verhindern soll. Wer also ein Risiko hatte wie z.B. ungeschützten Sex mit einer HIV-positiven Person, deren Viruslast NICHT unter der Nachweisgrenze liegt, kann zur Verhinderung der Infektion Medikamente einnehmen.

Eine PEP sollte über einen Zeitraum von 28 bis 30 Tagen durchgeführt werden, d.h. die Tabletten müssen trotz möglicher Nebenwirkungen 4 Wochen lang genommen werden. Es muss so zeitnah wie möglich begonnen werden, am besten innerhalb der ersten Stunden, spätestens nach 48 Stunden. Eine Liste der Kliniken in Deutschland, die 24-Stunden am Tag eine HIV-PEP vorhalten gibt es hier.

Für die Region Unterfranken ist die Anlaufstelle:

Praxis am Kaisergärtchen (zu den Öffnungszeiten)

Frau Dr. Wiebecke
Kaiserstraße 29
97070 Würzburg

Telefon: +49 931 / 809984 10

E-Mail: info@arztpraxis-kaisergaertchen.de
http://www.arztpraxis-kaisergaertchen.de/

Zentrale Notaufnahme – Uniklinikum Würzburg

Eingang über die Hauptpforte, ZOM|ZIM

Oberdürrbacher Str. 6

97080 Würzburg

Telefon: +49 931 201-0

Voraussetzung für eine PEP ist ein tatsächliches Risiko, also wenn jemand sicher weiß, dass der/die SexualpartnerIn HIV-positiv ist – Vermutungen oder Befürchtungen sind keine ausreichenden Gründe.

Bei Fragen zur PEP können Sie sich gerne anonym an uns wenden.

HIV/Aids-Beratung Unterfranken
Matthias-Ehrenfried-Haus, 2. Stock
Bahnhofstraße 4-6
97070 Würzburg

Tel: 09 31 / 386 58 200
Fax: 0931 / 386 58 299