Der Welttag der sexuellen Gesundheit findet jedes Jahr am 4. September statt. An diesem Tag wird weltweit das Bewusstsein für die Bedeutung sexueller Gesundheit und die Rechte aller Menschen in Bezug auf ihre Sexualität geschärft.
In unserer schnelllebigen Welt, in der Informationen jederzeit und beinahe unbegrenzt zur Verfügung stehen, liegt die Annahme nahe, dieses Wissen sei den meisten Menschen bekannt und umsetzbar.
Die Erfahrungen der Berater*innen der vier Würzburger Fachstellen, HIV/Aids-Beratungsstelle Unterfranken der Caritas, Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg, Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im SkF und pro familia Beratungsstelle Würzburg, ergeben ein anderes Bild.
Sie gründeten daher 2019 den Arbeitskreis „Sexuelle Gesundheit“ und haben es sich zur Aufgabe gemacht, die psychosoziale Beratung und Begleitung zu den Themen Liebe, Partnerschaft, Schwangerschaft und sexuell übertragbare Infektionen in Würzburg und Umgebung langfristig zu verbessern.
„Sexuelle Gesundheit ist untrennbar mit Gesundheit insgesamt, mit Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden. Sie ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität (…). Sexuelle Gesundheit setzt eine positive und respektvolle Haltung zu Sexualität und sexuellen Beziehungen voraus sowie die Möglichkeit, angenehme und sichere sexuelle Erfahrungen zu machen, (…).“ (WHO 2021)
Für den diesjährigen Welttag der sexuellen Gesundheit, hat sich der Arbeitskreis eine besondere Aktion einfallen lassen.
Am 4. September 2025 werden Mitarbeiter*innen der vier Fachberatungsstellen am QR-Code Platz in der Eichhornstraße von 13:00 bis 16:00 Uhr einen Informations- und Aktionsstand anbieten.
Interessierte haben hier die Möglichkeit, ihr Wissen an einem Glücksrad zu testen, aufzufrischen oder zu erwerben. Die Berater*innen stehen für Rückfragen und Austausch direkt zur Verfügung und informieren über ihr vielfältiges Beratungsangebot.
Johanna Kleinlein (HIV/Aids-Beratungsstelle Unterfranken der Caritas), Brigitte Hein (Gesundheitsamt), Lydia Murillo Sánchez (Kath. Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im SkF), Maria Bakonyi (pro familia Beratungsstelle Würzburg)
Quellen: Weltgesundheitsorganisation (2021): Sexuelle Gesundheit.